Zuallererst möchte ich euch Folgendes sagen: „Monster auf der Couch“ ist für mich eines der schönsten Bücher, die ich bis dato in der Hand halten durfte. Die Perforation, die Reliefs, der Einband, die optische Aufmachung, dieses Design,…was soll ich sagen? Einfach hinreißend!!! Klassische „Cover-Opfer“ (wie ich eines bin), die sich gerne mal von der Ästhetik und der Beschaffenheit des Buches zum Kauf verleiten lassen, werden hier garantiert keine Chance haben zu widerstehen....

Über Neil Gaiman wurde bereits so viel Positives berichtet. Auch meine Wenigkeit hat sich das ein oder andere Mal auf die Reise begeben dürfen, um Gaiman-Territorium zu erkunden. Das Ergebnis ist stets dasselbe: Neil Gaiman macht keine halben Sachen! Er konstruierte seine Geschichten mit viel Liebe zum Detail, lässt seine Charaktere lebendig werden, hat einen unbändigen Hang zur Dramatik und schafft es immer wieder, die Genrestrukturen so gekonnt aufzubrechen, dass ihm Jung und Alt prompt...

Verlags-Liebhaber wissen: Die Festa-Extrem-Abteilung kennt überhaupt keine (Schmerz-) Grenzen. Defintiv nicht. Soll heißen: Zartbesaitete Leserschaften wollen gewarnt sein, bzw. sich warm anziehen, wenn sie in diese Rubrik zum ersten Mal ihre Fühler eintauchen. Da ich persönlich schon einige richtig, richtig heftige, brutale, abartige Storys aus dieser Abteilung gelesen habe, weiss ich nur zu gut, wie EXTREM es werden kann/wird. Gut gemeinter Rat vorab: Macht euch mit den Parametern auf der...

Bernhard Aichners Erkennungsmerkmale sind einzigartig, unnachahmlich, völlig unkonventionell, charakteristisch und nicht zuletzt für die gesamte Krimirubrik UNVERZICHTBAR. Das ist eine - für mich - unbestreitbare Tatsache, die sich seit dem Debüt nicht mehr hat ausradieren lassen, ein in Stein gemeißelter Sachverhalt sozusagen. Er ist der einzige Krimiautor, ja, DER EINZIGE, der dem Genre ein vollkommen frisches Facelift verpasst hat (was dringend notwendig war!), der seiner Linie so sehr...

Zu Beginn muss ich euch um Entschuldigung bitten, denn diese Rezension wird - so leid es mir tut - etwas kürzer ausfallen als gewohnt. Dies hat zweierlei Gründe: Über die Detailtreue, Verspieltheit, Imaginationskraft, KREATIVITÄT, kurz: Grossartigkeit von Neil Gaiman müssen wir uns nicht unterhalten, dieser Sachverhalt dürfte den meisten Literaturbegeisterten bereits bekannt sein. Also überspringen wir das Ganze jetzt mal. Weil das Büchlein mickrige 112 Seiten hat, viele Illustrationen...

Das steht für mich schon mal fest: Carlton Mellick III ist wohl Festas skurrillster, surreallistischster Kuriositäten-Lieferant. „Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht.“ habe ich so derart geliebt und hart abgefeiert, sodass dieses Buch FÜR IMMER einen Ehrenplatz in meiner persönlichen gedanklichen Ruhmeshalle einnehmen wird. Wer sich nach dieser Lektüre noch immer nicht von Mellicks Geniewahnsinn überzeugen hat lassen, der sollte sich...

Es sei mir bitte verziehen, wenn ich die Kernaussage meiner Besprechung direkt an den Start verfrachte, schlicht und einfach, weil ich das Bedürfnis verspüre, Folgendes ungefiltert an die Oberfläche zu hieven: Mark Benecke ist eine abgefahrene Wucht, eine Bombe, eine saucoole, abgebrühte, f*ckin‘ Offenbarung für die Szene. Er hat es geschafft, das bis dato völlig unter Wert verkaufte, dahinsiechende True-Crime-Genre aufzureissen, es mit neuem, unkonventionellem Leben zu füllen, den...

Zu Beginn dieser Buchbesprechung möchte ich eine entwaffnende Ehrlichkeit walten lassen: Als ich - nach langer Vorfreudezeit - endlich den Erstling von Natt och Dag, den Trilogie-Auftakt in Händen hielt, war mir klar, dieses Buch werde ich bis ins Grab hinein lieben. Schon nach Beenden der ersten Kapiteln kam die knallharte Ernüchterung: Ich mochte diesen Text nicht besonders. Aus irgendeinem Grund fand ich überhaupt keinen Zugang zur Geschichte, sodass ich das Buch schweren Herzens...

Interessanter (Fun-)Fact vorweg: Wer an der sogenannten „Eibohphobie“ leidet, der hat defintiv mit einem höchst kuriosen Angstzustand zu tun und gleichzeitig ein ernsthaftes Problem: Denn der betroffene Personenkreis fürchtet sich panisch vor Palindromen, also vor Wörtern, die vorwärts- wie rückwärtsgelesen den gleichen Sinn ergeben. (z.B.: Lagerregal, Rentner, Ebbe, Kajak, …) Ganz schön abgedreht oder? Vielleicht ist es euch bereits aufgefallen, dass auch der geschriebene Zustand...

Neues Jahr - Neue Rezensionen - Neue Lobeshymnen - Neue Verrisse Der liebe Olaf vom Buchheim Verlag hat mir vor ca. einem Jahr, als ich ihn fragte, welche besonderen CDG-Titel 2021 auf den Markt kommen würden und das gute Stück von Stephen Graham Jones gerade in der Entstehung, quasi noch in der Pipeline war, folgende Zeilen geschrieben: „Ende 2021 kommt ein Graham Jones, der ist richtig, richtig stark! Handsigniert, nummeriert und mit echt coolen Illustrationen von Vincent Chong! Ich...

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