Was könnte ich über Stephen King sagen, das andere Menschen nicht ohnehin schon längst erzählt hätten? Kein Witz: Jedes Jahr stelle ich mir dieselbe Frage: Wie soll ich diese - im wahrsten Sinne des Wortes - Horrorrezension überleben? Wie? Singst du Loblieder, sagen die Leute: „Eh klar, King ist sowieso der Beste. Erzähl uns doch mal etwas Neues. Kritisierst du den Guten, heißt es: „Du hast ja keine Ahnung, der hat das Genre revolutioniert, der schreibt schon seit den 70ern, da...

Also ich muss gestehen, dass ich ja solche Titel liebe: Jene, die ich lange vor ihrem Release auf dem Schirm hatte, deren ET ich kaum erwarten konnte, die auf meiner Must-Read ganz weit oben rangieren, von denen ich mir aber eher mäßige Unterhaltung erwarte hatte (sry), die dann schlussendlich publiziert werden und mich schlichtweg killen!!! Im positivsten Sinne versteht sich! „Alte Erde“ von Sven Heuchert fällt haargenau in diese Kategorie. Doch warum hat mich dieser Text so begeistert?...

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, bei dieser Buchbesprechung direkt ins 230 seitige Geschehen einzusteigen, mich kurz und knapp zu halten, jedoch fühle ich mich irgendwie dazu verpflichtet, das Ganze etwas ausschweifender und detailreicher zu gestalten. Es handelt sich schließlich um keinen Geringeren als Sir Arthur Ignatius Conan Doyle (Geboren in Edinburgh, 1859). Seinerzeit ein berühmter britischer Schiffs-(Arzt), Sportler (Skilangläufer, Fußball Torhüter, leidenschaftlicher Golfer...

Aufgewühlt, fasziniert, ratlos und knapp 460 geballte Seiten Kreuzverhör später, kann ich mich be(un)ruhigt zurücklehnen und verlauten: Will Hill hat mit „After the Fire“ einen verdammt großartigen Roman abgeliefert. Großartig deshalb, weil er imstande war, eine herausragende Protagonistin zu zeichnen, einen sensationellen Plot in eine packende, ergreifende Story umzugestalten UND weil er eine wirklich eingehende Struktur entworfen hat, die der Geschichte umschmeichelt, sie aufwertet...

Es wurde im Vorfeld ja schon so einiges über diese besondere Story gesprochen, die ganz nebenbei bemerkt, eine der außergewöhnlichsten Heldinnen beherbergt, die es wohl im Genre zu finden gibt: Cloris Waldrip. Eine 72-jährige Texanerin, die - wie durch ein Wunder - einen Flugzeugabsturz überlebt und sich fortan durch die Wildnis kämpfen muss. DAS nenne ich einen abgefahrenen Überlebensgeist, DAS nenne ich Widerstandsfähigkeit. Und genau dieses Gefühl der Hartnäckigkeit, zieht sich...

Rezension: „Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht.“ (Carlton Mellick III) „Every Time We Meet at the Dairy Queen, Your Whole Fucking Face Explodes“. Kein Witz, denn genau so klingt dieser höchst abartige, und gleichzeitig zum Schießen komische Titel von Carlton Mellick III („Die Kannibalen von Candyland“, „Adolf im Wunderland“, oder jetzt kommts: „Der Baby-Jesus-Anal-Plug“) in der Originalfassung. What? Ernsthaft? Ganz schön...

Es gibt Bücherreihen, die nach Beenden des letzten Bandes kaum Zündstoff für ein Prequel bieten, aus strategischen Gründen dennoch einen Vorgänger erhalten, der jedoch meist hinter den Erwartungen der Leserschaft zurückbleibt und - seien wir mal ehrlich - besser in der Schublade geblieben wäre. Kurz gesagt: Viele Stories sind schlichtweg toterzählt und haben kein Anrecht auf eine Fortsetzung. Die Fans merken das, springen vom etwas langsam fahrenden Zug ab und sind - mehr oder weniger -...

Viel besser! .zurückkehre System vertrauteren zum ich weshalb ,umständlich zu wenig klein ein doch das mir ist ,sein zu ehrlich Um ?oder ,Sache Coole .schreiben zu umgekehrt einfach Buchbesprechung gesamte die ,überlegt mir ich habe ,wird erzählt rückwärts - Norm jeder fernab - („Nebel“ und „Insel“ ,“Dunkel“) Trilogie-HULDA gerufene Leben ins Jónasson Ragnar von die Da Was soll man eigentlich zu dieser interessanten, durchaus waghalsigen Idee sagen, die Story in die...

Jason Starr ist eine richtige Geheimwaffe, wenn es darum geht, aus einem scheinbar „harmlosen“ Plot, eine authentische, emotionale Geschichte entstehen zu lassen. Dabei hilft ihm nicht nur sein Talent (das er zweifelsohne besitzt), seine für das Genre hochwertige Schreibe, sondern auch die hevorragend gezeichneten Figuren tragen einen erheblichen Teil zu dem Gesamterfolg bei, denn sie besitzen die notwendige Tiefe, die ich bei Charakteren sehen will. Das ist - um ehrlich zu sein - meine...

Die Geschichte und das Märchen rund um Alice im Wunderland hat mit Sicherheit schon viele Personen gleichermaßen begeistert wie inspiriert. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass diese eigenartige Fabel, jemals literarisch dazu gedient hat, einen Serienmörder auf den Pfad der Verdammnis zu führen und ihn grausam/morbide morden zu lassen. Ob dies im wahren Sinne von Lewis Carroll ist, wage ich zwar zu bezweifeln, ist mir persönlich aber auch herzlichst gleichgültig, solange im...

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