Mittlerweile wisst ihr um die Beschaffenheit meiner Rezensionen bestens bescheid, also seid ihr auch darüber im Bilde, dass ich nicht gerne um den heißen Brei herumrede, sondern direkt dazu übergehe, mit der Tür ins Haus zu fallen. Also: Richard Chizmar ist einfach endgeil. Er ist ein verdammter Storymagnet, der Spitzengeschichten praktisch magisch anzieht. Überall dort wo dieser Kerl auftaucht, ist eine brandheiße Erzählung nicht weit. Seine kleine aber feine Story „Widow‘s Point“...

Seit meiner letzen Buchbesprechung sind einige Wochen ins Land gezogen, sodass sich bei mir - mittlerweile - die Frage eingestellt hat: Kann ich überhaupt noch schreiben? Hat die kleine „Kunstpause“ eventuell dazu geführt, dass ich schön eingerostet bin? Maybe. Also verzeiht mir bitte, sollte euch die Rezension in irgendeiner Form merkwürdig, lücken- und sprunghaft, oder gar konfus vorkommen. Es sei mir im Anbetracht der Umstände zu verzeihen. So. Nun zur eigentlichen Sache: Da stellt...

Zuallererst möchte ich euch Folgendes sagen: „Monster auf der Couch“ ist für mich eines der schönsten Bücher, die ich bis dato in der Hand halten durfte. Die Perforation, die Reliefs, der Einband, die optische Aufmachung, dieses Design,…was soll ich sagen? Einfach hinreißend!!! Klassische „Cover-Opfer“ (wie ich eines bin), die sich gerne mal von der Ästhetik und der Beschaffenheit des Buches zum Kauf verleiten lassen, werden hier garantiert keine Chance haben zu widerstehen....

Über Neil Gaiman wurde bereits so viel Positives berichtet. Auch meine Wenigkeit hat sich das ein oder andere Mal auf die Reise begeben dürfen, um Gaiman-Territorium zu erkunden. Das Ergebnis ist stets dasselbe: Neil Gaiman macht keine halben Sachen! Er konstruierte seine Geschichten mit viel Liebe zum Detail, lässt seine Charaktere lebendig werden, hat einen unbändigen Hang zur Dramatik und schafft es immer wieder, die Genrestrukturen so gekonnt aufzubrechen, dass ihm Jung und Alt prompt...

Verlags-Liebhaber wissen: Die Festa-Extrem-Abteilung kennt überhaupt keine (Schmerz-) Grenzen. Defintiv nicht. Soll heißen: Zartbesaitete Leserschaften wollen gewarnt sein, bzw. sich warm anziehen, wenn sie in diese Rubrik zum ersten Mal ihre Fühler eintauchen. Da ich persönlich schon einige richtig, richtig heftige, brutale, abartige Storys aus dieser Abteilung gelesen habe, weiss ich nur zu gut, wie EXTREM es werden kann/wird. Gut gemeinter Rat vorab: Macht euch mit den Parametern auf der...

Bernhard Aichners Erkennungsmerkmale sind einzigartig, unnachahmlich, völlig unkonventionell, charakteristisch und nicht zuletzt für die gesamte Krimirubrik UNVERZICHTBAR. Das ist eine - für mich - unbestreitbare Tatsache, die sich seit dem Debüt nicht mehr hat ausradieren lassen, ein in Stein gemeißelter Sachverhalt sozusagen. Er ist der einzige Krimiautor, ja, DER EINZIGE, der dem Genre ein vollkommen frisches Facelift verpasst hat (was dringend notwendig war!), der seiner Linie so sehr...

Zu Beginn muss ich euch um Entschuldigung bitten, denn diese Rezension wird - so leid es mir tut - etwas kürzer ausfallen als gewohnt. Dies hat zweierlei Gründe: Über die Detailtreue, Verspieltheit, Imaginationskraft, KREATIVITÄT, kurz: Grossartigkeit von Neil Gaiman müssen wir uns nicht unterhalten, dieser Sachverhalt dürfte den meisten Literaturbegeisterten bereits bekannt sein. Also überspringen wir das Ganze jetzt mal. Weil das Büchlein mickrige 112 Seiten hat, viele Illustrationen...

Das steht für mich schon mal fest: Carlton Mellick III ist wohl Festas skurrillster, surreallistischster Kuriositäten-Lieferant. „Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht.“ habe ich so derart geliebt und hart abgefeiert, sodass dieses Buch FÜR IMMER einen Ehrenplatz in meiner persönlichen gedanklichen Ruhmeshalle einnehmen wird. Wer sich nach dieser Lektüre noch immer nicht von Mellicks Geniewahnsinn überzeugen hat lassen, der sollte sich...

Es sei mir bitte verziehen, wenn ich die Kernaussage meiner Besprechung direkt an den Start verfrachte, schlicht und einfach, weil ich das Bedürfnis verspüre, Folgendes ungefiltert an die Oberfläche zu hieven: Mark Benecke ist eine abgefahrene Wucht, eine Bombe, eine saucoole, abgebrühte, f*ckin‘ Offenbarung für die Szene. Er hat es geschafft, das bis dato völlig unter Wert verkaufte, dahinsiechende True-Crime-Genre aufzureissen, es mit neuem, unkonventionellem Leben zu füllen, den...

Zu Beginn dieser Buchbesprechung möchte ich eine entwaffnende Ehrlichkeit walten lassen: Als ich - nach langer Vorfreudezeit - endlich den Erstling von Natt och Dag, den Trilogie-Auftakt in Händen hielt, war mir klar, dieses Buch werde ich bis ins Grab hinein lieben. Schon nach Beenden der ersten Kapiteln kam die knallharte Ernüchterung: Ich mochte diesen Text nicht besonders. Aus irgendeinem Grund fand ich überhaupt keinen Zugang zur Geschichte, sodass ich das Buch schweren Herzens...

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