Viktorianisches Zeitalter, puritanisch angehauchtes Setting, unheimliche, atmosphärische Szenenbilder, ausgeprägte, gut entwickelte Charaktere, äußerst ambitionierter „Sound“, eine fein komponierte Erzählung mit subtilen Gothic-Horror-Ansätzen und - nicht zuletzt - ein starker Plot, hinter dem sich jede Menge Finessen und vor allem Geheimnisse verstecken. Haargenau das, was ich mir im engeren Sinne von einer Geschichte dieses Sub-Genres erhoffe/erwarte!!! Damit sollte eigenlich schon...

Wenn die Dunkelheit, der graue Dunst des Nebels über die Köpfe Caves‘ Protagonisten hereinbricht, dann sind höchstwahrscheinlich Kreaturen, Monster, Vampire, horrorartige und groteske Fratzen nicht allzu weit. Im speziellen Fall/Kontext von „Murgunstrumm“ heißt das: Wenn sich ein vermeintlicher Irrer aus der Obhut einer Nervenheilanstalt selbst „entlässt“, und behauptet, in der nahegelegenen Gaststätte hausen Vampire, die den dortigen Wirt für experimentelle Gelüste benutzen,...

Also: Ich muss zu meiner eigenen dümmlichen, beinahe schon hirnlos anmutenden Schande gestehen, dass ich Teil 1 - Blutbesudelt Oz - leider nicht gelesen habe (Was bin ich nur für ein Idiot?! Aber: eBook sei Dank! 👏) und mir somit einige Background-Infos zu den Charakteren und deren Gegebenheiten fehlen. Und wie schon so oft im Leben stellt sich die gut gemeinte Weisheit - „Die Letzten werden die Ersten sein“ - als absolute Bullshit-Aussage heraus, denn wer kann sich den (vermutlich)...

„When you walk through a storm Hold your head up high And don't be afraid of the dark. At the end of a storm There's a golden sky And the sweet silver song of a lark.“ Diese Textzeilen markieren nicht nur den Höhepunkt eines im Jahr 1945 veröffentlichten Broadway Musicals, sie sind außerdem - und das ist für mich als leidenschaftlicher Fußballfan das Wichtigste - das markanteste und zugleich stärkste Bindeglied zwischen einem ganz besonderen Traditionsverein und der wahrscheinlich...

Bestialisch verstümmelte Leichen. Eine Ruhestätte, die einem Massengrab gleichkommt. Aneinander geknebelte Untote, die sich an den Lebenden vergreifen. Ein Mann auf der Suche nach seinem Sohn. Jede Menge Blut. Verletztes Fleisch. Schmerzen und Trauer. Als ich zum ersten Mal von dieser unfassbaren Geschichte erfahren habe, war ich - um ehrlich zu sein - euphorisch wie schon lange nicht mehr: Band 8 der Cemetery Dance Germany Reihe? Ein weiterer limitierter Tim Lebbon? Handnummeriert? Signiert?...

Patricia Highsmiths Liste der literarischen Veröffentlichungen und Film-Adaptionen ist lang, reichhaltig, überaus beeindruckend und - nicht zuletzt - im Genre qualitativ hochwertig. Und der Diogenes Verlag (den ich übrigens in ALLEN Belangen sehr schätze) tritt hier als zuverlässiger Partner auf, der in Regelmäßigkeit, die wirklich vorzeigbaren Geschichten der US-Amerikanerin an das deutsche Publikum bringt. Mit Verlaub: GOTT SEI DANK, denn sonst wären wir höchswahrscheinlich nie in...

Wer C.V. Hunt auf literarischer Eben kennt, wer sich „Rituelle Menschenopfer“ genüsslich zu Gemüte geführt hat, der weiß, wozu diese abgebrühte Verlegerin aus Ohio fähig ist. Sie lässt den f*ckin‘ Tag zur Nacht werden, weitet - unter anderem - Sex zum Horrorszenario aus, hebt Schmerzgrenzen der Leser auf ein völlig neues Niveau, schreckt weder vor Blut noch vor sonstigen Körperflüssigkeiten zurück (egal woher sie kommen, bzw. wie sie verabreicht werden! 😬), und vor allem...

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Diese (bislang veröffentlichte) Serie aus dem Verlag Galiani Berlin, ist eine einzige Augenweide. Jedes einzelne Exemplar, ein absoluter „Volltreffer“! Doch Mark Beneckes und Kat Menschiks literarisches Baby macht die mit Abstand beste Figur und schnappt sich auf der Attraktivitätsrangliste - für mich persönlich - den unangefochtenen Platz 1. Um ehrlich zu sein, weiß ich überhaupt nicht, in welche Kategorie, bzw. in welches Genre ich dieses Werk...

Dass Jeff Strand kein Kind von Traurigkeit ist, das hat er in der Vergangenheit bereits des Öfteren bewiesen. (Ich denke da zum Beispiel an die erst kürzlich im Festa Verlag veröffentlichten Titel „Der Zyklop“ oder „Lass uns töten“, der beispielsweise äußerst brutal anlief, mit den Urängsten der Menschen spielt und mich übrigens wahnsinnig gut unterhalten hat.) Im Jahr 2006 bescherte ihm seine kompromisslose, authentische, teils bärbeißige Schreibe die allererste Nominierung...

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich diese „Geisterhand-Reihe“ aus dem Gatsby Verlag so großartig finde, inhaltlich natürlich, aber vor allem auch in optischer Hinsicht. „Die kleine Hand“ (Susan Hill), „Die Drehung der Schreibung“ (Henry James), „Es muss ein Zauber sein“ (Paul Theroux), „Das Gespenst von Canterville“ (Oscar Wilde), „Das Gemälde“ (Susan Hill) Jedes einzelne Buch ist ein absoluter Kracher, egal ob überarbeitete Klassiker-Neuauflage oder frisch...

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