Liest man sich im Netz die ganzen Buchbesprechungen zu „Der mexikanische Fluch“ durch, lassen sich drei immer wiederkehrende Schlagworte festmachen: ruhig, düster und atmosphärisch. Das trifft sich wunderbar, denn ganz genau diese Attribute habe ich mir im Vorfeld von diesem hoch gelobten „Schauerroman“ gewünscht. Doch wie sieht es nach Beenden der Lektüre aus? Wurden meine Erwartung übertroffen, oder hat Moreno-Garcia das Positive im Keim erstickt? Lasst mich das Ganze kurz auf...

Liebe Leute, die nun folgende Erkenntnis mag auf den ersten Blick vollkommen logisch erscheinen, im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit dieses Sachverhaltes eher unwahrscheinlich: Also: Unter all den abertausenden Büchern, die ich bislang lesen und rezensieren durfte, war kein einziges aus dem Festa Verlag dabei, das den Erwartungen nicht entsprochen hätte. Soll im Umkehrschluss heißen: Jeder Verlagstitel, der in meinem Regal Platz genommen hat, ist absolut überdurchschnittlich. Damit meine...

„Für die Großeltern meiner Kinder“ ist die wahrscheinlich distanzierteste und gleichzeitig aussagekräftigste Widmung die mir je unter die Augen getreten ist. Dass sie auch noch von Horror-Ikone Shirley Jackson stammt, verleiht der Brisanz dieser Aussage - meiner Meinung nach - einen gewaltigen Touch. Daraus lässt sich nämlich ganz klar die emotionale Reserviertheit Shirleys zur ihren leiblichen Erzeugern ableiten, man kann auch deutlich spüren, dass sie sich ihrer vordefinierten Rolle...

Nehmt es mir dieses Mal bitte nicht übel, dass ich die Buchbesprechung zu „MIMIK“ etwas mickrig, bzw. gar ganz ausfallen lasse, das Folgende aber dennoch etwas ausblase, denn ich möchte viel lieber an den Anfang springen und die ganze Thematik „Fitzek“ kurz aufrollen. Dazu muss ich ein klein wenig ausholen: Ich weiß nicht, wer von euch auch das Glück hatte, Fitzeks Anfänge mitzuerleben, aber ich war tatsächlicher einer der wenigen Personen, die seinen Erstling blind und völlig...

Also bevor ich mit meiner Besprechung beginne, muss ich jetzt mal etwas loswerden, und zwar im positivsten Sinne: Was der Festa Verlag in der Produktion, in der inhaltlichen wie ästhetischen Konzeption seiner Titel leistet ist schlicht gewaltig. Ganz im Ernst: Neben dem Festa Verlag und dem Buchheim Verlag (der muss an dieser Stelle auch erwähnt werden), gibt es für mich persönlich keinen anderen Publisher im Game, der auch nur ansatzweise Ähnliches liefert, der so kundenorientiert...

Ihr werdet mich jetzt wahrscheinlich für vollkommen verrückt erklären, aber meiner Meinung nach, ist das True Crime Genre eine der kompliziertesten, schwer zu produzierendsten Krimigattungen überhaupt. Schon klar. Dies mag aufgrund der vielen vorliegenden Tatbestände, der Faktenlage, des vorab bestehenden Materials, einen kleinen Widerspruch in sich selbst darstellen, meine Erklärung für diese aufgestellte These ist allerdings recht simpel: Es ist nicht nur verdammt hart, sämtliche...

Mittlerweile wisst ihr um die Beschaffenheit meiner Rezensionen bestens bescheid, also seid ihr auch darüber im Bilde, dass ich nicht gerne um den heißen Brei herumrede, sondern direkt dazu übergehe, mit der Tür ins Haus zu fallen. Also: Richard Chizmar ist einfach endgeil. Er ist ein verdammter Storymagnet, der Spitzengeschichten praktisch magisch anzieht. Überall dort wo dieser Kerl auftaucht, ist eine brandheiße Erzählung nicht weit. Seine kleine aber feine Story „Widow‘s Point“...

Seit meiner letzen Buchbesprechung sind einige Wochen ins Land gezogen, sodass sich bei mir - mittlerweile - die Frage eingestellt hat: Kann ich überhaupt noch schreiben? Hat die kleine „Kunstpause“ eventuell dazu geführt, dass ich schön eingerostet bin? Maybe. Also verzeiht mir bitte, sollte euch die Rezension in irgendeiner Form merkwürdig, lücken- und sprunghaft, oder gar konfus vorkommen. Es sei mir im Anbetracht der Umstände zu verzeihen. So. Nun zur eigentlichen Sache: Da stellt...

Zuallererst möchte ich euch Folgendes sagen: „Monster auf der Couch“ ist für mich eines der schönsten Bücher, die ich bis dato in der Hand halten durfte. Die Perforation, die Reliefs, der Einband, die optische Aufmachung, dieses Design,…was soll ich sagen? Einfach hinreißend!!! Klassische „Cover-Opfer“ (wie ich eines bin), die sich gerne mal von der Ästhetik und der Beschaffenheit des Buches zum Kauf verleiten lassen, werden hier garantiert keine Chance haben zu widerstehen....

Über Neil Gaiman wurde bereits so viel Positives berichtet. Auch meine Wenigkeit hat sich das ein oder andere Mal auf die Reise begeben dürfen, um Gaiman-Territorium zu erkunden. Das Ergebnis ist stets dasselbe: Neil Gaiman macht keine halben Sachen! Er konstruierte seine Geschichten mit viel Liebe zum Detail, lässt seine Charaktere lebendig werden, hat einen unbändigen Hang zur Dramatik und schafft es immer wieder, die Genrestrukturen so gekonnt aufzubrechen, dass ihm Jung und Alt prompt...

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